“Drei Hürden hat der Bauherr:
Haus * Platz * Finanzierung”

Das Haus

Ein Besuch auf der Fellbacher Musterhausausstellung, einfach einmal um uns umzusehen, war der Auslöser, dass wir uns intensiver mit dem Thema “Hausbau” befassten. Dabei haben wir wieder einmal festgestellt, wie sehr sich unsere Vorstellungen doch gleichen. Man wandere durch die Ausstellung, betrachte ein Danhaus von außen, betrete dann das Danhaus und nehme das besondere Ambiente, die Ausstrahlung und die heimelige Atmosphäre in sich auf. Natürlich wandert man danach weiter, um sich die anderen Häuser der Fertighausanbieter wie beispielsweise Bodenseehaus, Fingerhaus, Fingerhut, Gussek, Hufhaus, Inntalhaus, Kampa, Lehner, Luxhaus oder Okal, Schwörer, Rensch, Schwabenhaus oder Streif anzusehen, die teilweise hochmodern, rundumverglast und sich sehr schick dort präsentieren; in den Ausstattungen mega-pompös und zumeist luxuriös. Um sich dann am Ende der Ausstellung wiederum im Danhaus einzufinden.

“Soll ich es Ihnen einpacken?”, fragte uns der freundliche Hausverkäufer von Danhaus   - Mit ihm arbeiten wir künftig eng zusammen. Wir sahen uns an und nickten beide. “Wir bitten darum!” Wir hatten es tatsächlich gefunden, unser Traumhaus. Dieses und kein anderes sollte es sein.  Auf diesen Seiten lesen Sie unsere Erfahrungen mit dem Fertighaus-Anbieter Danhaus.

         

Persönliche Begleitung von Anfang an.

Neben Suche nach unserem Traumhaus für uns, in erstklassiger Bauqualität und hoher Energie-Effizienz war aber auch die Kompetenz und die Betreuung des Beraters  vor Ort im Danhaus Musterhaus in Fellbach, von großer Bedeutung. Ein Haus zu bauen, ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Kunden dürfen bei Danhaus erwarten, dass die/der Berater/in neben ihrer Fachkompetenz auch über ein hohes Maß an Sozialkompetenz in der persönlichen Begleitung verfügen. Grundsätzlich haben wir mit der Beratung bei Danhaus erlebt, dass unseren individuellen Bedürfnissen der  größte Respekt und die größte Achtung entgegen gebracht wurde. Stets gab es Raum für unsere Fragen. Wir glauben, dass nur in einem absolut von Vertrauen und gegenseitiger Offenheit geprägten Beratungsumfeld auch die Planung eines Hauses erfolgen kann.

 

News 2016:
Danhaus & ICH

        “Aus kleinem Anfang
        entspringen alle Dinge.”
        Marcus Tullius Cicero

Wie  immer das so im Leben ist, entstehen urplötzlich Chancen und Möglichkeiten, wenn man  vor überraschenden Stationen im Leben steht. So wie ich im Mai 2016, als die Landtagswahl mir meine geliebte Arbeit halbierte.  Ich habe gelernt: wenn man sich der Situation hinwendet und nach vorne blickt, wenn man vertraut, kann sich wundervolles zeigen.

Was irgendwann einmal vor Jahren mit diesem Baublock begann, scheint nun einen weiteren Sinn zu erhalten. Nicht nur der über Jahre enge Kontakt zu unserem Fertighaushersteller Danhaus, sondern gerade mit Ihnen, meinen treuen und glücklichen und zuweilen sehr dankbaren Lesern meiner Seite Dani-Danhaus.de habe ich so vielfältigen Kontakt und so unzählige Erfahrungen gemacht, dass ich dem Angebot von Danhaus für das Unternehmen zu arbeiten, nun nicht länger widerstehen konnte. Ich habe über diesen Baublog schon unzähligen Menschen zugehört, zuweilen mein Haus geöffnet und Einblick gewährt in unsere Art der Realisierung von *Dani. Oft schon haben wir Zweifel beseitigt, Mut zugesprochen, zusammen mit meinem Mann Technisches erläutert und erklärt. Ich liebe es, diese Art der Begegnung mit Menschen, die so ganz anders ist, als meine Schreibtischarbeit im Landtag.

Ich freue mich riesig, Sie liebe Interessenten, künftig bei Ihren Bauvorhaben ab 07/2016 begleiten zu dürfen. In der neuen in Günzburg entstehenden Fertigwelt nahe dem Legoland werde ich Sie künftig als Beraterin empfangen. Bis zur Eröffnung ist es noch eine Weile hin, aber bereits heute dürfen Sie mich kontaktieren, wenn Sie genau wie wir Ihren Traum von einem Danhaus realisieren möchten. Momentan bin ich als die *Dritte im Bunde dem Musterhaus in Fellbach bei Stuttgart zugeordnet.

Gerne dürfen Sie sich natürlich wie bisher mit Fragen rund um Ihren Hausbau mit Danhaus an mich wenden, Sie besuchen ein Musterhauszentrum Ihrer Wahl und werden gerne von meinen Kolleginnen und Kollegen mit hoher Fachkompetenz betreut.

Sie stecken in der Findungsphase Ihres Hausbaus und hatten noch keinen Kontakt zu einem Danhausberater? Dann bin ich gerne für Sie erreichbar

      Mobiltelefon:   0152 02 56 40 67
      Epost:                   heike.herrmann@danhaus.de

      *Ihre Heike Herrmann
      Jetzt aber weiter viel Freude mit meinem Baublog.

 

Was sind die unverwechselbaren Kennzeichen eines Danhauses?

Offene Räume, viel Licht und die Verwendung von Holz als natürlichen Baustoff kennzeichnen den Baustil. Die Architektur und das Energiespar-Konzept von Danhaus stammen aus Skandinavien. Danhaus bietet eine einzigartige Polar-Isolierung. Ein typisches Danhaus erkennt man an den breiten Dachüberständen, den Giebelpartien aus Holz, an dem massiven Verblendsteinmauerwerk im Erdgeschoss und insbesondere am eigenständigen, repräsentativen Landhaus-Stil.

Wir vereinbaren einen ersten Termin, um einen Überblick über die Kosten und Leistungen zu erhalten. Ausgehändigt wird uns eine Checkliste, die alle wichtigen Details enthält und auch bereits unsere Sonderwünsche. Danhaus bietet uns 2 Jahre Festpreisgarantie nach Unterschrift. Der Vertrag wird erst dann gültig, wenn wir die Finanzierungsbestätigung der Bank vorliegen haben und die Aufhebung des Rücktrittsrechts bei Danhaus einreichen.

Dennoch lassen wir uns Zeit. Wir wollen erst Details wissen. Wir schwanken zwischen mit und ohne Keller, die Kosten für den Keller sind enorm. Wir bemustern bereits vor Kauf und lassen uns alle Kosten zusammenstellen. Auch die des Kellerbauers, die Baunebenkosten und die möglichen Eigenleistungen bekommen ein Budget. So erhalten wir dann die maßgebliche Summe für die Erstellung des Hauses mit Keller und allen unseren Wünschen.  Nach  einer intensiven  Besprechung zeichnen wir den Vertrag am 24.11.2010 früh morgens um 01.30. Nun benötigen wir nur noch den richtigen Standort für unser *DANI.

 

“Hürden sind dazu da, dass man sie überwindet!”

Der Bauplatz

Der Weg zum richtigen Platz gestaltet sich schwer. Die Aufgabe für uns:

    “Finde einen Bauplatz im Raum Stuttgart, der bezahlbar ist und der dann auch noch unseren Vorstellungen entspricht - im Grünen zu wohnen, ohne auf die Stadtnähe zu verzichten?”

    Nahe zu nicht realisierbar. Nicht zu den von uns vorgesehenen Konditionen.

Wir sind auch bereit,  aufs Land zu ziehen und weitere Anfahrten nach Stuttgart ins Landtagsbüro für Heike und für Jürgen zu seinen Kunden im Raum Stuttgart in Kauf zu nehmen, aber auch dort ist nichts Passendes zu finden. An vielen Tagen besuchen wir angebotene Plätze, vergrößern den Suchradius immer mehr und sehen uns im Netz um. Überall treffen wir auf Bauvorschriften, die uns ein Danhaus Kolding mit dem wunderschönen Krüppelwalmdach und den großen Dachüberständen überhaupt gar nicht erlauben, die Bauplätze sind dicht an dicht, überall die Sicht auf Beton statt auf Grün. Kaum einer ist nahezu eben, zumeist haben die Plätze starke Hanglagen, was stets Ausschlusskriterium darstellt.

Dann meldet sich ein Inserent, den wir eigentlich schon vergessen hatten, der Platz scheint auch zu groß mit seinen 7,56 Ar und zu teuer. Der nette Grundstückseigentümer möchte uns den Platz zeigen. Er liegt in Neckarrems, nahezu direkt an der Rems und am Rande des Naturschutzgebietes. Es ist ein Platz in der zweiten Baureihe, ehemalige landwirtschaftliche Nutzfläche, die nun von der Erbengemeinschaft in jahrelanger Vorbereitung zum Verkauf kommt. Von den insgesamt drei Einfamilienhaus-Bauplätzen mit jeweils 700 und mehr Quadratmetern stehen noch zwei zum Verkauf.

Volltreffer! Es scheint, der Platz hat so lange auf uns gewartet. Das erste Haus - das seiner Tochter - steht im Rohbau. Wir nehmen die Einladung an, erklimmen den oberen Stock und unserem Auge erschließt sich eine wundervolle urwüchsige Landschaft mit Blick auf  Pferdekoppeln. Fünf Minuten zu Fuß zur Stadtbahn, die direkt nach Stuttgart fährt. Zehn Autominuten zur künftigen Baustelle?

Diesen Bauplatz wollen wir haben! Einige Impressionen seht ihr hier:

*Ein erster Blick auf unser Traum-Grundstück.

Traumplatz im Angebot
Rechts zu sehen ein  uriges Fachwerkhaus auf dem Nachbargrundstück.

Jürgen auf der grünen Wiese.

Bauherr *Jürgen auf seinem Traum-Grundstück: Er steht auf der imaginären Terrasse

*Tanz auf der Blumenwiese

*Tanz auf der Blumenwiese*
Im Hintergrund schön zu sehen, die alte Scheuer

*Schau mal, Jürgen, wie schön es hier ist!"

Und das wollte der Verkäufer auch. Dass wir den Platz bekommen. Auf dem Grundstück steht noch eine alte Scheune, die nach Verkauf sofort abgerissen werden soll. Wir entscheiden uns für den unteren Platz, in direkter Nachbarschaft mit Gärten. Unsere künftige Anschrift: Hintere Straße  10/1? Vom Grundstück wurden noch 40 m² abgezogen, welche einem Nachbarhaus zufallen sollen. Der Preis reduziert sich nochmals, so dass er dann punktgenau in unser Budget passt.  716 m² misst jetzt unser Platz.

Wir sind begeistert von der Lage, begeistert von der Größe. Hier könnte Heike ihre Liebe zur Gartengestaltung und Jürgen seine zur Pflanzenaufzucht verwirklichen. Uneingeschränkt. Das Grundstück ist gut 15 M in der Breite und runde 50 M lang. Das Danhaus Kolding benötigt - ohne Veränderung des Grundrisses - 9,43 M.

Unser nächster Weg führt uns zum Bauplanungsamt der Stadt Remseck, um unsere Pläne und unser Vorhaben vorzustellen. Nein, es gibt keine Bauvorschriften außer die LBO. Und ja, Krüppelwalmdach ist kein Problem. Und ja, auch die Dachüberstände, die beim *DANI gewaltig sind, dürfen wir verwirklichen. Eine geplante Nebeneingangstreppe fällt nicht unter die Einhaltung der Grenzabstände, sie liegt unter einer Bauhöhe von 1 Meter. Da wir nur zur linken Seite eine Nachbarbebauung haben, können wir hier unter Einhaltung des gesetzlichen Grenzabstandes von der Dachrinne an gemessen, auf der rechten Grundstücksseite auch über die vorgeschriebenen 2,50 M bauen. Dennoch entscheiden wir uns, den Dachüberstand traufseitig von 120 cm auf 100 cm zu reduzieren. Das Kolding passt genau auf’s Grundstück.

Wir schließen mit dem Verkäufer einen Vor-Kaufvertrag und zahlen das Grundstück an. Beim Notar sehen wir das Grundbuch ein, sowie das Baulastenverzeichnis. Die Pläne der Vermessung zur Aufteilung der zu veräußernden Grundstücke werden uns überlassen. Auch die Kanalpläne. Alle Anschlüsse liegen bereits auf dem Grundstück.

Der Grundstückseigentümer muss sich nun darum kümmern, dass die neu aufgeteilten Grundstücke ins Grundbuch eingetragen werden. Wir veranlassen derweil eine Baugrunduntersuchung/geologisches Gutachten, um die Beschaffenheit des Bodens zu prüfen und eine Gründungsempfehlung für den Kellerbauer zu erhalten. Wer mit Danhaus baut, kommt darum nicht herum!

So. Wir wissen was wir wollen. Nur - das weiß die Bank ja noch nicht. Das ist für uns die höchste Hüde.

 

Die Finanzierung

Sich durch den Dschungel der Hypothekenbanken zu arbeiten, gleicht einer Doktorarbeit. Die Bauzinsen sind zu Beginn des Jahres 2011 noch immer historisch niedrig. Insgesamt ein guter Zeitpunkt. Unsere Voraussetzungen sind nicht einfach. Aufgrund der Tatsache, dass wir in der Vergangenheit mit der Aufzucht von fünf Küken beschäftigt waren  haben wir noch nicht ganz die erforderlichen 20 Prozent Eigenkapital auf dem Sparkonto. Zudem mutiert Jürgen durch seine Selbstständigkeit zum “Risiko” trotz erstklassiger Bonität, sagen jedenfalls manche Banken. Und auch das Alter, in dem wir uns mittlerweile mit knapp fünfzig befinden, wird von einigen Banken auf der Minusseite belastend aufgezeichnet. Uns ist klar: wer mit uns bauen will, braucht eine andere Disposition als die meisten Baufamilien.

Und wir lernen, dass die Werbestrategien, um Kunden für ihre Darlehen zu gewinnen, keinesfalls dem entsprechen, was sie versprechen. Keine Bank geht auf unsere speziellen Wünsche und Bedürfnisse ein. Leider. Verkaufen steht im Vordergrund. Also wenden wir uns nach Eingang der ersten Finanzierungsangebote vertrauensvoll an Jürgens Hausbank. Sie hat die Zahlen der Firma auf dem Tisch, ist derweil selbst noch Kunde von Jürgen und zeigt sich sehr offen für unsere persönlichen Wünsche unter Berücksichtigung unserer tatsächlichen Situation. Und es klappt. Die Unterlagen sind vollständig bereits beim ersten Gespräch, akribisch aufgearbeitet und alle Zahlen stimmen. Die Kubatur, Hauskosten, Baunebenleistungen sowie vorgesehene Eigenleitungen sind beziffert. 

Bereits am zweiten Tag nach unserem Gespräch erhalten wir die telefonische Zusage. Binnen weniger Arbeitstage kommt die schriftliche Bestätigung, dass die Bank unser Projekt *DANI begleitet. Die Bank prüft den Wert des Grundstückes genau und beauftragt einen Gutachter. Sie empfiehlt den Kauf uneingeschränkt.

Bei der Finanzierung entscheiden wir, mit über 3 Prozent die Darlehen zu tilgen, die Anschlussfinanzierung für 2021 bereits heute zu sichern. Die Konditionen sind erstklassig. Heike’s Verhandlungsgeschick bringt uns im Nachhinein noch einmal eine Reduzierung des Darlehenszinssatzes.

04.04.2011

Die Unterlagen für die Finanzierung erreichen uns mit der Post, auch die KfW-Förderanträge sind bereits bei der KfW-Bank genehmigt worden. Wir haben alle Zeit, genauestens zu lesen (auch das Kleingedruckte) und unterschreiben bequem Zuhause und reichen die Unterlagen bei der Bank am 4. April 2011 ein.

 

Der Notar                                                                                     

16.05.2011

Zur Vorbereitung des Notar-Vertrages für den Kauf des Grundstücks treffen wir den Notar unserer Wahl. Da er unsere persönliche Situation sehr gut kennt und er bereits unseren Ehe- und Erbvertrag, unsere General- und Vorsorgevollmacht sowie die Patientenverfügungen ausarbeitete, liegt es nahe, dass wir ihm auch hier unser Vertrauen schenken. Wir schließen mit dem Kaufvertrag auch einen Gesellschaftsvertrag. Wir kaufen das Grundstück also als gleichwertige Gesellschafter. Wer die Hintergründe dazu erfahren möchte, darf sich gerne per PN an uns wenden.

Nach einigen Verzögerungen bei der Eintragung der Neuaufteilung der Grundstücke und bedingt durch die Vielzahl der Eigentümer, die teilweise weiter weg leben,  kommen alle Eigentümer und wir am
16. Mai 2011 zum Notar-Termin zusammen, um den Kauf-Vertrag zu zeichnen.

Der Kaufvertrag wird gezeichnet. Ein schöner Moment.

Ein besonderer Moment.
Der Kaufvertrag für das Grundstück  wird unterschrieben und notariell beurkundet.

Notarielle Beurkundung.

Versicherungen

Notwendig sind nachstehend genannte Versicherungen:

  • Bauherrenhaftpflichtversicherung
  • Bauleistungsversicherung
  • Gebäudeversicherung mit Feuerrohbauversicherung
  • Risikolebensversicherung (keine Verpflichtung, jedoch empfehlenswert)

Der Keller

Die Baugrunduntersuchung, das geologische Gutachten, ergibt die Gründungsempfehlung. Alles passt. Der Kellerpreis des Partnerunternehmens von Danhaus entspricht nicht unserem Budget und unseren Vorstellungen, also gehen wir weiter auf die Suche nach einem geeigneten Unternehmen, das unsere Wünsche verwirklicht und holen Angebote ein. In der Firma ALB-Kellerbau GmbH finden wir hohe Kompetenz in der Beratung und ein überaus akzeptables Preis-Leistungsverhältnis. Sobald die letzen Zeichnungen der Grundrisse durch uns freigegeben werden, fertigt der Architekt die Pläne für die Bauantragsunterlagen. Dann können wir auch mit dem Kellerbauunternehmen den Vertrag schließen. Wir wollen die Bauantragsunterlagen unbedingt noch vor der Sommerpause bei der Stadtverwaltung Remseck  einreichen.
Bei Erstellung der Bauantragsunterlagen stellt sich heraus, dass der Keller ein lichtes Maß von 2.60 benötigt, um die geplante kleine Wohneinheit für Familienangehörige zu realisieren, ebenso müssen größere Fenster eingebaut werden, als geplant, im Wohnbereich muss die Lichtfläche 1/8 des Raumes betagen.
ALB-Kellerbau korrigiert sein Angebot nun deutlich nach oben. Allerdings ist alles drin, auch die Außentreppe, eine Rückstauklappe und der Keller entspricht KFW 55. Was tun? Wenn wir den Keller so haben wollen, müssen wir 5.000 Euro zum erst genannten Preis dazu legen. Das schmerzt!  Ob wir nochmal verhandeln können?

 

Die Heizungsanlage

Wir bauen ein Haus ohne Kamin. Wir entscheiden uns für eine ACALOR - Luft-Wärme-Direktheizung. Nach ausführlicher Information über diese Energietechnik in Verbindung mit dem Danhaus-Bau-Konzept, wird auch klar, wir benötigen keinen offenen Kamin und auch keine Übergangsheizmöglichkeit.  Die Position *Kamin entfällt also vollkommen und damit auch jegliche Folgekosten.  Wir sind künftig also auch nicht mehr vom Gas abhängig. Lediglich vom Betriebsstrom für die Wärmepumpe, der jedoch vom Stromlieferanten preiswert angeboten wird.

   *über das Symbol gelangen Sie zu Acalor-Direkt

logo_acalor

 

 

ACALOR steht auch für              

  • ein gesundes Wohnklima, ideal für Allergiker (obwohl wir ja gar keine sind)
  • angenehme Strahlungswärme vom Boden bis zur Decke
  • weder Staubaufwirbelungen noch hohe Fussbodentemperaturen dank sehr niedriger Vorlauf- temperaturen
  • Kühlfunktion optional
  • bis zu 60% Heizkostenersparnis gegenüber herkömmlichen Wärmepumpensystemen
  • kein Elektrozusatzheizstab
  • kostenfreie Brauchwassererwärmung auf über 65 Grad
  • Die Anlagenaufwandszahl liegt deutlich unter 0,77.
    Eine Kombination mit Solaranlage und Lüftungsanlage ist meist nicht  erforderlich. 

Die Funktion: Die Wärmeenergie in der Außenluft wird mittels eines patentierten Verfahrens auf direktem Weg und ohne Verluste zum Heizen des Gebäudes verwendet. Dabei wird die gespeicherte Wärme direkt in die Fußbodenheizungsrohre EG und DG geführt, die im Heizestrich der Räume verlegt sind. Ohne Wärmetauscher, ohne Wasserpumpe, ohne aufwändige Steuerung. In dem Heizsystem fließt kein Wasser. Die Räume sind individuell nach Voreinstellung zu regeln. Aber immer für das Haus insgesamt. Wollen wir im Badezimmer z.B. 24 Grad, dagegen im Schlafraum nur 20 Grad, werden diese Einstellungen programmiert. Die Heizungsrohre werden entsprechend unseren Vorgaben enger oder weiter gelegt.

Das Konzept in Verbindung mit dem Danhaus-Polar-Wandaufbau hat uns überzeugt.  Uns wird eine homogene Wärmeverteilung von der Decke bis zum Boden sowie ein äußerst sparsamer Betrieb – und das auch bei tiefsten Außentemperaturen - vorhergesagt. Prima.

Um den Wärmebedarf im UG und auch in den Räumen der ELW zu kalkulieren, schicken wir unsere Pläne, welche für die Bauantragsunterlagen vorliegen, nun zu Acalor. Dort will man uns  berechnen, ob wir im UG und EG+OG mit einer Wärmepumpe Standardausführung auskommen oder ob wir eine Pumpe mit einer höheren Kapazität benötigen. Oder gar zwei Pumpen, eine für EG+DG und eine für das UG, um eine getrennte Steuerung und Abrechnung zu gewährleisten. Wir warten auf das Ergebnis und vor allem auch auf den Preis der Erweiterung für das UG. Dann entscheiden wir, ob wir gleich ausführen lassen oder dieses Gewerk auf *später verschieben. Das geht ja auch. Tröstend zu wissen:  “Rom haben die Römer auch nicht an einem Tag erbaut” -  Oder?
Nachtrag: Die Heizungsanlage für die Erweiterung im UG genügt völlig. Wir haben den zusätzlichen Bedarf direkt bei Acalor beauftragt. Wie gut, dass wir uns vorab direkt mit dem Hersteller in Verbindung setzten, um eine Fehlplanung auszuschließen. Acalor ist ein Bau-Partner, der uns wirklich sehr gut gefällt. Wenn die Anlage dann so funktioniert wie das Team in der Technik und Kundenberatung, können wir sicherlich einmal sagen: “Uns war es noch nie so preiswert so warm wie heute!”

Eine Fotovoltaik-Vorbereitung wird von Jürgen getroffen, so dass wir, wenn notwendig, lediglich die Solarmodule auf dem Dach aufbringen müssen, um eigenen Strom zu gewinnen und den Reststrom auch ins Netz einspeisen können.

Wie Menschen denken und leben,
so bauen und wohnen sie.”
                                                                                      
*Johann Gottfried von Herder